Tiefe Sicht
Was Clean Feeding wirklich bedeutet.
Clean Feeding ist kein Marketing Label, das man sich aufs Etikett klebt. Es ist eine ehrliche Antwort auf die Frage, was eigentlich in einem Hundefutter drin sein muss, damit man es einem Tier guten Gewissens täglich in den Napf gibt. Wir haben uns diese Frage 2011 gestellt. Daraus wurde DAPS.
Die Idee hinter Clean Feeding
Hundefutter ist über Jahrzehnte in eine Industrie abgeglitten, in der das Etikett wichtiger geworden ist als der Inhalt. Lockstoffe, Zuckerformen unter zehn verschiedenen Namen, Mehle aus Schlachtresten ohne klare Herkunft, Konservierungsstoffe für die Haltbarkeit auf Lager und Aromen, die dem Hund eine Geschmackswelt vorgaukeln, die so im Beutel gar nicht existiert. Wer das einmal verstanden hat, kann nicht mehr unbefangen ein konventionelles Trockenfutter kaufen.
Clean Feeding bedeutet, dieses Spiel nicht mitzuspielen. Wir fragen bei jeder Rezeptur zuerst: Was brauchen wir wirklich, damit der Hund sauber ernährt ist. Und dann: alles andere bleibt draußen. Keine Lockstoffe. Kein Zucker. Keine künstlichen Aromen. Keine Farbstoffe. Keine Konservierungsstoffe, die nur dem Lager dienen. Keine billigen Füllstoffe, die im Magen aufquellen aber nichts beitragen.
Ein Hund spürt nicht, was auf der Verpackung steht. Er spürt, was im Napf landet. Genau dort entscheidet sich, ob Futter ehrlich war.
Warum DAPS einer der Ersten war
Als wir DAPS 2011 gegründet haben, gab es Clean Feeding als Begriff noch nicht. Es gab Premium Marken, es gab Bio Marken, es gab Hersteller die mit Hochglanzbildern von Wölfen geworben haben. Was es nicht gab, war eine Marke, die konsequent jede Zutat begründen konnte und auf alles verzichtete, was nicht zwingend reingehört. Diese Lücke haben wir besetzt, lange bevor sich der Markt sortiert hat.
Der Anstoß war privat. Mehrere unserer Gründer und ihre Hunde hatten konkrete Probleme mit handelsüblichem Futter. Unverträglichkeiten, juckende Haut, Ohrenentzündungen, Verdauungsstörungen, fehlende Energie. Beim Lesen der Etiketten wurde klar: man kennt nicht einmal die Hälfte der Stoffe, die da drin sind, und vieles davon ist Verschleierung. Also haben wir angefangen, eigene Rezepturen zu entwickeln. Erst für die eigenen Hunde, dann für Freunde, dann als kleine Manufaktur, dann als Marke.
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2011
DAPS wird gegründet mit dem Anspruch, ein Futter zu machen, das wir selbst unseren Hunden geben würden. Erste Rezepturen entstehen mit benannten Proteinquellen und ohne Lockstoffe.
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2013
Erste Manufakturpartnerschaft in Deutschland. Wir produzieren ausschließlich im Inland, kurze Wege, kontrollierte Qualität. Zutaten soweit möglich aus regionaler Landwirtschaft.
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2015
Wachsende Community von Haltern mit Hunden mit Unverträglichkeiten. Speziallinien für sensible Mägen mit reinen Proteinquellen wie Lamm und Lachs.
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2018
Sortimentsausbau mit Snacks und Ergänzungen, die denselben Clean Feeding Standards folgen wie das Hauptfutter. Kein einziges Produkt darf den Anspruch verwässern.
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2020
Über 1.000 Bewertungen von Kundinnen und Kunden, deren Hunde nach Jahren mit Problemen wieder eine ruhige Verdauung und sichtbar besseres Fell haben.
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heute
Lieferpause aufgrund der Rohstoffsituation. Wir machen weiter, sobald wir die nächste Charge unter unseren Standards garantieren können. Lieber kurz pausieren als am Anspruch sparen.
Was bei DAPS nicht in den Napf kommt
Eine ehrliche Marke definiert sich genauso über das, was sie weglässt. Das hier ist die Liste der Zutaten und Verfahren, die du in keinem unserer Produkte findest. Ohne Ausnahme, ohne Schlupfloch.
- Lockstoffe und Geschmacksverstärker
- Zucker in jeder Form
- Künstliche Aromen
- Farbstoffe
- Synthetische Konservierungsstoffe
- Tiermehle ohne benannte Quelle
- Schlachtnebenerzeugnisse als Hauptbestandteil
- Getreide als Füllstoff ohne ernährungsphysiologischen Nutzen
- Soja und billige Pflanzeneiweiße als Proteinersatz
- Mineralstoffmischungen ohne Aufschlüsselung
Was Clean Feeding praktisch bedeutet
Hinter dem Begriff stehen vier konkrete Prinzipien, die wir in jeder Rezeptur durchziehen. Sie sind nicht verhandelbar. Wenn eine Zutat sie nicht erfüllt, fliegt sie raus.
Erstens, benannte Proteinquellen. Wenn auf der Packung Lamm steht, ist Lamm drin. Nicht „tierische Nebenerzeugnisse", nicht „Geflügelmehl", nicht ein Mischmasch unter Sammelbezeichnungen. Eine klar benannte, einzelne Proteinquelle ist die Grundlage für jede Rezeptur. Das ist besonders wichtig für Hunde mit Unverträglichkeiten, weil man sonst nie weiß, worauf der Hund eigentlich reagiert.
Zweitens, hoher Fleischanteil. Hunde sind anatomisch und stoffwechselseitig auf eine fleischbetonte Ernährung ausgelegt. Wir richten unsere Rezepturen entsprechend aus. Kein Versteck hinter Getreide, kein Auffüllen mit Soja, keine optische Aufblähung durch billige Mehle.
Drittens, schonende Verarbeitung. Hochtemperatur Extrusion zerstört Vitamine, denaturiert Proteine und macht Konservierungsstoffe nötig. Wir arbeiten mit Verfahren, die die Nährstoffdichte erhalten. Das ist aufwendiger und teurer, aber genau hier entscheidet sich, ob ein Futter wirklich nährt oder nur sättigt.
Viertens, Transparenz auf dem Etikett. Jede Zutat steht mit Klarnamen drauf. Mineralstoffmischungen werden aufgeschlüsselt. Prozentangaben sind real und nicht beschönigt. Wer ein DAPS Etikett liest, weiß was drin ist und kann es seiner Tierärztin oder seinem Tierarzt vorlegen, ohne dass Rückfragen kommen.
Warum es funktioniert
Der Effekt von Clean Feeding zeigt sich nicht auf dem Etikett, sondern beim Tier. Hunde, die jahrelang mit juckender Haut, schlechter Verdauung oder anhaltender Müdigkeit gekämpft haben, ändern sich oft innerhalb weniger Wochen. Das Fell wird dichter und glänzender. Der Stuhl wird gleichmäßiger und geruchsärmer, weil weniger unverdauliche Anteile durchlaufen. Die Energie kommt zurück. Wir hören diese Geschichten seit über zehn Jahren, von hunderten Kundinnen und Kunden, oft mit Tierarztempfehlung.
Das ist kein Wundermittel und kein Marketing. Es ist die logische Folge davon, dass ein Organismus mit dem versorgt wird, was er wirklich braucht, und nicht mit dem, was die Industrie billig in den Beutel bekommt. Genau deshalb gibt es uns. Und genau deshalb machen wir weiter, sobald die nächste Charge unseren Standards entspricht.